Donnerstag, 04 November 2010 21:14

7th Saga

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bewertungskasten_7th_Saga_ohne_Stern7th_Saga_The_USA.015png_thumbBreath of Fire 2, Secret of Mana, Lufia: Rise of the Sinistrals, Secret of Evermore, Illusion of Time und Mystic Quest. Das sind die ersten Namen, die gerufen werden, wenn nach Rollenspielen gefragt wird. Doch in Europa ist dieses Genre nur spärlich vertreten, wodurch Fans auf amerikanische Games ausweichen müssen. Da wird einem mit Chrono Trigger, den Final Fantasy-Teilen, mit dem ersten Lufia und mit Super Mario RPG auch feinste Kost geboten. Doch es gibt noch etliche Spiele mehr, deren Namen in vielen Ohren unbekannt klingen. Eines davon ist 7th Saga.

Gleich vorne weg muss man sagen, dass das Spiel nicht hält, was die Verpackung verspricht. Denn die Grafiken sind weder atemberaubend noch unglaublich, das Game verursacht weder Aufregung, noch schockt es und es bietet schon gar nicht kompletten Genuss, denn sonst würde es jeder kennen. Aber ob sich das Spielen trotzdem lohnt, werde ich in den folgenden Zeilen versuchen zu erläutern.

Bisher mag alles etwas negativ klingen, doch 7th Saga hat auch etliche guten Seiten und braucht sich im Rollenspielgenre nicht zu verstecken. Allerdings macht der erste Blick einen eher schlechten Eindruck, denn man ist versucht zu sagen, dass die Grafik in den Augen schmerzt. Auf jeden Fall ist sie nicht so toll, wie es auf der Verpackung steht. Das liegt allerdings daran, dass es eines der ersten RPG’s auf dem SNES war und die Grafiken in einem so großen Spiel für damalige Verhältnisse vielleicht revolutionär waren. Das Game erschien bereits 1993.

7th_Saga_The_USA.008png_thumbHabt ihr das Spiel gestartet, wird nach einem lange verbleibenden Startscreen, der in erscheinenden Pixel bald einmal 7th Saga darstellt, in kleinen Sequenzen und Bildern die Story erzählt. Man muss sich also jedes Mal etwas gedulden, wenn man das Game von neuem in den Schacht steckt und anfangen möchte zu spielen. Immerhin kann man dann die darauf folgende Sequenz abbrechen.

Vor 5000 Jahren hat Saro den vom Bösen besessenen Gorsia mit Hilfe der sieben Runen zerstört. Doch nun, wieder in der Gegenwart, erscheinen immer mehr Dämonen, wodurch König Lemele, ein Nachfahre von Saro, die sieben stärksten Krieger im Lande zusammentrommelt und trainieren lässt, um die Runen wiederzufinden. So viel Inhalt hat die Anfangssequenz nicht, doch durch Lesen der Anleitung und meinem Wissen nach dem Durchspielen, kann ich die Story in etwa wiedergeben. Ganz einfach ist es ja nicht, da es das Spiel nicht auf deutsch gibt. Wie ihr seht, ist das Ganze etwas konfus bzw. es ist nicht wirklich eine Geschichte vorhanden.

Vom Inhalt zurück zum Aussehen: Auf dem Bildschirm sind nur wenige Pixel zu sehen, wodurch die vielen Personen im Spiel kaum einen eigenen Charakter haben. Heilige sehen überall gleich aus, alte Leute sind nur an wenigen grauen Pixeln zu erkennen und die Kinder an ihrer Größe. Alles wirkt sehr grob und steif. Bei den Treppen kann man nicht immer sofort erkennen, ob sie nach oben oder unten führen und bei verschieden hohen Etagen sieht man nicht, welche nun tiefer liegt. Ebenso ist der Bildschirm in große Stücke geteilt, so dass die Hauptperson stets riesige Schritte macht und man dadurch das Gefühl hat, dass man gewisse Ecken nicht erreichen kann. Anfangs habe ich sogar ganze Häuser verpasst, weil ich nicht sah, dass dort ein Gang existiert. Einziger Pluspunkt bei der Grafik sind die Monster, die manchmal einigermaßen gut animiert sind. Besonders Bossmonster sind teils beeindruckend gestaltet und strahlen große Macht aus.

7th_Saga_The_USA.061png_thumbGrafik und Story versprechen also sehr wenig. Doch zweitere steigert sich schlussendlich so enorm, dass sie sogar zu faszinieren vermag. Die Betonung liegt aber leider auf schlussendlich. Dazu später mehr. Am Anfang könnt ihr nun zwischen diesen sieben Charakteren einen auswählen, der sich ins Abenteuer stürzt. Jeder von ihnen hat etwas Spezielles an sich, was ausnahmsweise grafisch etwas untermalt wird. So unterscheiden sich die Hauptpersonen stark von den anderen, die in den Städten leben. Alle haben Vor- und Nachteile. So beherrscht zum Beispiel der Stärkste kaum Magie, der Magier hat nur wenige Lebenspunkte, der Schwächste sammelt schnell Erfahrung, die Alleskönner können alles, aber nichts hervorragend, die Heilerin ist im Angriff schwach. So ist es Geschmackssache, welcher Charakter gewählt wird. Leider ist der stärkste, ein so genannter Tetujin, kaum spielbar, da er als eine Maschine ein nervtötendes Laufgeräusch von sich gibt. Er wäre allerdings interessant zu spielen, da hinter diesen Tetujin ein großes Geheimnis steckt. Niemand weiß, warum diese Maschinen gebaut wurden, ihr Gedächtnis wurde gelöscht. Doch da ich die Laufgeräusche keine zwei Sekunden ertrug, vermag ich darüber nichts zu sagen.

7th_Saga_The_USA.003png_thumbHabt ihr euren Favoriten gewählt, hält König Lemele eine kurze Rede und schickt euch auf die Suche nach den sieben Runen. Das Interessante daran ist, dass sich die sechs nicht gewählten Charaktere ebenfalls auf die Reise machen, also auch auf die Suche geschickt werden. So können sie später zu Feinden, aber auch zu Begleitern werden. Doch nun zeigt sich sofort eine der großen Schwächen im Spiel. Ihr steht da und wisst eigentlich nicht, was ihr tun müsst. So lauft ihr nach draußen, nachdem alle Personen in Lemele, der ersten Stadt, angesprochen wurden. Doch da erwartet euch ein blaues Wunder. Bereits der erste Kampf ist beinhart. Das zieht sich fast durch das ganze Spiel, sodass ihr kaum in einem Gebiet dem Gegner hoch überlegen seid. Stetiges Aufleveln ist Pflicht. Besonders am Anfang mögt ihr denken, dieses Gebiet habt ihr im Griff. Doch kaum wird das nächste Areal mit stärkeren Gegner betreten, kann es schon ab und an mal passieren, dass man stirbt. Die Stärke der Kreaturen steigt also fast exponentiell.

Ihr wandert lange von Stadt zu Stadt, ohne eigentlich zu wissen warum. Meist bekommt ihr kleine Aufträge von den Bewohnern. Mal müsst ihr in einer Höhle das Tor öffnen, damit wieder gehandelt werden kann, mal müsst ihr jemanden erledigen, damit die Kinder wieder heil zurückkehren. Nach einer Weile erhaltet ihr eine Karte, auf der ihr euren Standpunkt feststellen könnt. Anfangs habe ich sie nie gebraucht, da ich es nicht für nötig hielt, abgesehen davon habe ich sie auch nicht verstanden. Bis man sieht, was nun Weg und was Gebirge ist, kann es schon eine Weile dauern. Später ist sie allerdings unverzichtbar. Nach mehreren Stunden bekommt ihr dann die erste Rune, welche euch von Stadt zu Stadt teleportieren lässt. Das ist sehr praktisch und ebenfalls unverzichtbar. Doch bevor die Windrune gewonnen ist, gibt es viel zu tun.

7th_Saga_The_USA.004png_thumbEure Konkurrenten lassen sich erstmals in der dritten und vierten Stadt sehen. Wenn ihr stark genug seid, kann es geschehen, dass sich jemand euch anschließen möchte. Ohne Gefährte ist meiner Meinung nach das Spiel nicht zu schaffen. Zu bedenken ist allerdings, dass ihr mit ihm die Erfahrung teilen müsst. Gibt ein Monster zum Beispiel 1000 Erfahrungspunkte, macht das schlussendlich nur je 500 pro Person. Seid ihr aber zu schwach, sagen die anderen sechs meist, dass sie alleine unterwegs sind, oder den Zwergen plagt zufälligerweise der Rücken. Doch aufgepasst! Nicht jeder sagt einer gemeinsamen Reise zu oder ab. Manche fordern euch zum Kampf heraus, der praktisch immer verloren geht. Egal wie stark ihr seid, euer Konkurrent hat zwei bis drei Level mehr auf dem Buckel. So wird der Kampf zu einem Strategie- und Glücksspiel, das besonders ohne Runen fast nicht gewonnen werden kann. Leider müsst ihr einmal storytechnisch gesehen gegen einen solchen antreten. Wurde vorher nicht gespeichert, sind Frustmomente garantiert.

7th Saga ist also eines der schwersten, wenn nicht sogar das schwerste Rollenspiel überhaupt. Man muss sich, wenn man auf Walktroughs verzichten möchte, eigene Taktiken und Strategien erarbeiten, um überleben zu können. Ebenfalls sollte man sich alles Wissen über das Game aneignen. Die beigelegte Karte ist daher ein Muss, wodurch man mit einem losen Modul nicht viel anfangen kann. Denn hinten auf der Karte sind Gegenstandsbeschreibungen. Ohne diese ist nur schwer zu erkennen, was zum Beispiel ein Potn 2 ist.

7th_Saga_The_USA.007png_thumbMal abgesehen von der Schwierigkeit ist das Spiel sehr einfach gehalten. Es lässt sich mit nur zwei Knöpfen und dem Steuerkreuz bedienen. Der A-Knopf ist für alles zuständig. Durch ihn kann man Magie betätigen, Items benutzen, Reden und Dinge untersuchen. All dies erscheint in einem Menü, wenn man A drückt. Von hier aus kann man alle Tätigkeiten navigieren. Mit dem B-Knopf macht man alles rückgängig. Einmal im Menü, muss man nur B drücken, und schon läuft das Spiel weiter. Zwar pausiert man, wenn A gedrückt wurde, doch das Geschehen hat man noch im Überblick, da das Menü nur klein unten links erscheint. Man könnte also meinen, dass die Steuerung sehr simpel und einfach gestaltet ist. Doch sie bietet etwas recht seltenes auf dem Super Nintendo. Die Select-Taste steht als Ersatz für den B-Knopf, die L-Taste als Ersatz für den A-Knopf. Kenner sehen sicherlich sofort das Pad vor sich und werden bemerken, dass das Game gut mit einer Hand zu bedienen ist.

Ebenfalls vermutlich einmalig ist, dass es ein Radar gibt. Ihr seid durch einen dicken blauen Punkt in der Mitte markiert. Städte erkennt man an einem weißen Kreis, Runen an einem rot leuchtenden. Mag alles nicht sensationell klingen, doch auf dem Radar 7th_Saga_The_USA.005png_thumbsieht man ebenfalls die Monster. Die vielen weißen Punkte sind also eure Gegner. Kämpfe sind dadurch zwar nicht ganz zu verhindern, doch immerhin seht ihr die sogenannten Zufallskämpfe voraus und könnt ihnen manchmal durch sehr geschicktes Laufen ausweichen. Das gibt es in keinem anderen Rollenspiel auf dem SNES und stellt einen weiteren sehr großen Pluspunkt dar. Mit etwas Glück lassen sich halbe Dungeons ablaufen, ohne auch nur auf ein Monster zu treffen. Will man seinen Charakter aufleveln, braucht man nur stehen zu bleiben und die Gegner kommen von alleine. Manche Gebiete eignen sich sehr gut, um seinen Charakter zu trainieren. Doch am meisten Erfahrung geben Bossmonster. Dazu zählen auch eure Konkurrenten, die stets mit euch wandern. So sieht man sie auch etwa in der zehnten oder 15. Stadt wieder. Habt ihr einmal gegen einen gekämpft, redet er nicht mehr mit euch und fordert immer wieder zum Kampf. Wisst ihr, wie man ihn besiegt, dient er optimal als Erfahrungsquelle. Doch auch wenn man einen Gefährten hat, muss man immer alleine gegen die anderen Hauptpersonen kämpfen.

Bei 7th Saga liegt ein harter Weg vor euch. So kann man in den Städten, wie bei jedem Rollenspiel, sich in sogenannten Inn’s, heilen lassen. Dort kann man auch seine Fortschritte abspeichern. Fast überall gibt es einen Warenladen. Die Items variieren und wichtige Gegenstände findet man teils nur an einem oder zwei Orten. Dafür ist dann die Windrune zum Teleportieren extrem nützlich. Einkaufen könnt ihr verschiedenste Heilmittel, etwa gegen Gift, für die Magie- und für die Trefferpunkte. Von jedem Gegenstand kann man nur neun Stück besitzen. Ebenfalls gibt es Juwelen zu kaufen. Sie sind ein sicheres Handelsmittel. Der Preis bleibt immer gleich. Kauft man zum Beispiel einen Rubin für 1000, wird man ihn überall zum selben Preis los. Die Juwelen sind also dazu da, um das Geld anzulegen, wenn man auf Reisen geht. Stirbt man nämlich, wird die Hälfte von den Monstern gestohlen, die über euch gesiegt haben.

7th_Saga_The_USA.029png_thumbDes Weiteren gibt es fast überall in den Städten Waffen- und Rüstungshändler. Man sollte stets darauf achten, dass man die bestmögliche Ausrüstung trägt. Es gibt also immer wichtige Gebäude, die man besuchen sollte. Die anderen Personen haben oftmals nicht viel zu sagen, trotzdem sollten sie angesprochen werden. Manche tragen etwas zur Story bei, viele stehen aber nur rum und können einem sogar Wege versperren. Die Sprechrollen sind in etwa so abwechslungsarm wie die grafische Untermalung der Personen. Viele sagen das gleiche und meistens ändert sich dies auch nicht, wenn man lange weg war und viel Gutes getan hat. Man ist zum Beispiel immer noch der Junge, der schwer zu erziehen war, oder der beste Freund, was einem immer und immer wieder gesagt wird.

Dem Spiel mangelt es sichtlich an Abwechslung, sowohl grafisch, als auch spielerisch. Die Kämpfe stehen im Vordergrund, da man seinen Charakter und später evtl. den Gefährten stets aufleveln muss. Das ist schlichtweg unverzichtbar. Läuft man auf der Oberfläche herum und trifft auf einen weißen Punkt, schwenkt die Kamera hinunter und der Kampfschirm ist zu sehen. Das Kampfsystem ist sehr einfach gehalten, wie das meiste in diesem Game. Man kann auch hier Zaubern und Items benutzen. Ebenso kann man verteidigen und angreifen. Wählt man ersteres vor dem Angriff, erhöht sich der Schaden, den man anrichtet. Manchmal macht man auch einen Doppelschlag, wodurch der Schaden verdoppelt wird. Es gibt also vier Stufen (vom schwächsten bis zum stärksten aufgezählt): der normale Angriff, dessen Doppelschlag, die Verteidigen-Angreifen-Taktik und deren Doppelschlag, wobei man zweiteres und viertes nicht beeinflussen kann. Ist man in einem Dungeon und trifft auf einen weißen Punkt, wird ein neuer Schirm geladen. Bossmonster gibt es nur hier. Diese sind immer sichtbar. Man kann gegen sie kämpfen, in dem man sie anspricht.

7th_Saga_The_USA.038png_thumbIn 7th Saga habt ihr wirklich eine lange und teils sehr mühsame Reise vor euch. Taktisches Vorgehen ist das A und O, ebenso das Heilen. In manchen Gebieten muss man sich nach jedem Kampf heilen. Ohne einen Charakter, der diese Magie beherrscht, wäre es für mich unvorstellbar, das durchzuspielen. Mal passiert viel, mal weniger und es geht plötzlich schnell von Stadt zu Stadt, ohne dass sich in der Story groß etwas entwickelt. Besonders in diesen Situationen fragt man sich als Spieler, was man eigentlich macht. Doch durch die Runen, die das Einsetzen vieler Gegenstände ersetzen, wird es immer besser spielbar. So erhöht die Moon Rune die Stärke im Kampf, was vorher die Bottle of Power erledigt hat. Zuviel sei an dieser Stelle, besonders was die Runen anbelangt, nicht verraten. Doch muss ich noch etwas über die Story sagen. Es gibt viele kleine, eher versteckte Aspekte in 7th Saga. So zum Beispiel gibt es jemanden namens Pison, der euch immer wieder begegnet. Ihr werdet allerdings nie erfahren, wer sein Auftraggeber ist. Mal erscheint er euch als Pison, später als metallener Pison oder was auch immer, auf jeden Fall hat er stets euren Tod als Ziel. Wie sich das wirklich sehr eindrücklich zeigt, werdet ihr etwas mehr als in der Hälfte der Spielzeit erfahren.

7th_Saga_The_USA.000png_thumbDie Story wird gegen Ende, etwa ab 25 Stunden Spielzeit, immer mehr zum Mittelpunkt. Bis hierhin ist es aber teils eine Qual. Richtig Spielfreude kommt nur selten auf. Trotzdem hat es einen gewissen Suchtfaktor, sonst wäre ich schließlich nicht bis zum Ende gelangt. Aber bereits eine Stunde 7th Saga am Tag kann einen enorm ermüden. Allerdings waren es am Schluss deren acht, als ich endlich wissen wollte, wie das Ganze ausgeht. Es wird wirklich sehr spannend und ist schlussendlich sogar faszinierend, da sich fast all diese kleinen Dinge, diese Aufträge, die Geschichten gewisser Städte und Personen in einem Puzzle ergeben. Das letzte Stück ist man selbst, wodurch man sogar verführt wird, darüber zu philosophieren. Mehr möchte ich nicht preisgeben. Die Soundeffekte sind, mal abgesehen vom nervenden Laufgeräusch des Tetujin, eher neutral bis gewöhnungsbedürftig gehalten. Die Musik wiederholt sich immer wieder. Das liegt allerdings daran, dass man sehr oft in bestimmten Gebieten stecken bleibt und dort aufleveln muss. Es gibt teils wirklich sehr schöne Musiken, wie ich finde, aber durch das viele Erscheinen der Kämpfe wird sie schnell unterbrochen und die Kampfmusik erscheint, die fast im ganzen Spiel immer gleich ist. Erst gegen Ende wechselt sie und bleibt ab da an gleich. Nur bei den Bossmonstern vermag sie einen zu packen.

Fazit des Autors - Jaffar Sholva7th Saga ist ein Rollenspiel, auf das man nicht alle Tage trifft. Eigentlich halte ich es wegen ein paar Besonderheiten für überdurchschnittlich, aber die negativen Punkte wiegen zu schwer. Kämpfen, kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen ist hier angesagt. Eine schlechte Grafik, gemischt mit einseitigen Gameplay und anfangs konfuser Situation in der Story ergibt normalerweise eine Nullnummer. Doch die Geschichte entwickelt sich gegen Ende zur großen Faszination. Manchmal rufe ich das Menü hervor oder bleibe in der Stadt stehen, um den schönen Melodien zu lauschen, die allerdings sehr spärlich vorkommen. 7th Saga hat seinen eigenen Charme und nicht zuletzt einen gewissen Suchtfaktor, allerdings viel Negatives und ohne Durchhaltewillen ist da nichts zu holen. Schlussendlich flimmerten die Pixel dieses Spieles immerhin ca. 38 Stunden über meinen Fernseher, was schon etwas heißen muss.
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