
Die Street Fighter Serie gehört zu den echten Klassikern auf dem Super Nintendo. Kein Wunder! Was gibt es Schöneres, als sich zusammen mit einem Freund auf dem Bildschirm zu duellieren? Neben Mario und Link dürften Namen wie Ryu, Ken und Mr. Bison jedem Super Nintendo-Spieler ein Begriff sein. 1994 erschien auf dem Super Nintendo der dritte Teil der Serie, Super Street Fighter 2: The new Challengers.
Zu den 12 bekannten Protagonisten gesellten sich endlich vier neue Kämpfer: Der bullige Indianer T.Hawk, der Jamaikaner DeeJay, die britische Agentin Cammy und der Bruce Lee-Klon Fei Long. Die neuen Kämpfer brachten frischen Wind in das Spiel und sorgten für die von vielen gewünschte Abwechslung. Die alten Haudegen der Serie bekamen zusätzliche Special Moves und neue Farbvarianten.
Um die Attraktivität im Mehrspielermodus zu erhöhen, wurden neue Spielmodi für zwei Spieler eingeführt, so kann jetzt jeder Spieler ein ganzes Team zusammenstellen, welches dann gegeneinander antritt, bis ein Team keine Kämpfer mehr
hat. Time Challenge und Turniermodi waren weitere neue Varianten. Die Geschwindigkeit des Spiels lässt sich in 3 Stufen regeln und kommt deswegen leider nicht an Street Fighter 2 Turbo heran. Dies ist auch schon der größte Minuspunkt dieses Spieles.
Der Rest des Gameplays ist in gewohnter Street Fighter Manier erhalten, was soll man daran auch verbessern? Die Steuerung der Kämpfer geht butterweich von der Hand und alle Special Moves lassen sich mit etwas Übung ohne Probleme ausführen. Die Kämpfer reagieren prompt auf die Eingabe des Spielers. Neue Punkteeinblendungen zeigen Bonuspunkte für Kombos oder den ersten Schlag.
Grafisch präsentiert sich das Spiel in einer für die Street Fighter-Serie nie dagewesenen Pracht. Kämpfer und Hintergründe sind detaillierter und farbenfroher als jemals zuvor und auch das Menü mit der Weltkarte wurde aufpoliert. Die Kontrahenten
bekamen zusätzliche Animationen spendiert und das Spiel wirkt insgesamt einfach runder als die früheren Teile. Freunde des schmutzigeren Originallooks bevorzugen aber weiterhin Street Fighter 2 Turbo. Die Arenen wurden farblich etwas überarbeitet und bekamen einige neue Animationen und auch die Schauplätze der neuen Gegner wissen zu überzeugen, so prügelt man sich jetzt auch auf einer Burgruine oder am jamaikanischen Strand.
Der Sound unterscheidet sich stark von den Vorgängern. Der Menüsprecher bekam eine hellere Stimme und die Rufe der Kämpfer wurden überarbeitet. Auch die Schlaggeräusche wurden verändert. Die saftigen Töne von Street Fighter 2 Turbo klingen aber einfach voller als die etwas hölzernen Effekte von „the new Challengers“. Die Musikstücke der einzelnen Stages wurden nicht verändert und gehen immer noch ins Ohr. Auch die Arenen der neuen Kämpfer bekamen tolle Musikstücke und Effekte.
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